Izabela har brugt kølehætter under kemo

KÜHLHAUBEN HABEN MIR AUF MEINER REISE GEHOLFEN

IZABELA, 56 Jahre, Hebamme. Hat 4 erwachsene Töchter, einen Freund und lebt in Malmö. Hatte 2025 Brustkrebs und erhielt 7 x Docetaxel-Chemotherapiebehandlungen. 

Als Izabela die Diagnose Brustkrebs erhielt, wusste sie schnell, dass sie sich einer Chemotherapie unterziehen musste. Sie hatte den Knoten in ihrer Brust selbst entdeckt, und er war groß. „Als ich den Knoten spürte, wusste ich, dass es so weit war. Ich wusste, was auf mich zukommen würde.“ Trotzdem war die Nachricht ein Schock.

 

WAS BEDEUTETE ES FÜR SIE, DEN GROSSTEIL IHRER HAARE NACH DER CHEMOTHERAPIE ZU BEHALTEN?

Am schwierigsten war für sie nicht der Gedanke an die Behandlung – sondern der Gedanke an die Familie. Sie ist Mutter von vier erwachsenen Töchtern und Großmutter eines kleinen Enkelkindes. Eines Tages kam ihre Tochter mit dem Enkelkind nach Hause.„Sie rannte zu mir und sagte: ‚Oma, ich habe dich so sehr vermisst.‘ Wir waren nur eine Woche voneinander getrennt gewesen.“

Dieser Satz prägte sich ihr ein.„Ich dachte: Wenn sie mich nach einer Woche schon so sehr vermisst – was wäre, wenn ich nicht mehr hier wäre?“

Für Izabela war es von großer Bedeutung, ihre Haare während der Chemotherapie behalten zu können. „Es bedeutete mir sehr viel, die Kühlkappen benutzen zu können.“ Das führte dazu, dass das Gefühl der Krankheit nicht so sehr im Vordergrund stand – weder für sie selbst noch für ihre Familie. „Das Gefühl, krank zu sein, wird weniger, wenn man immer noch die Frau sein kann, die man ist.“

Wenn sie mit ihren Töchtern und ihrem Enkelkind zusammen war, konnte der Alltag mehr um sie und das Leben gehen – nicht nur um die Krankheit. Für sie wurden die Kühlkappen daher ein wichtiger Teil, um die Behandlung zu überstehen. „Die Kühlkappen haben mir auf dieser Reise sehr geholfen.“

 

WAS BEDEUTEN IHRE HAARE FÜR SIE?

Für Izabela ging es bei den Haaren nicht nur um das Aussehen. Es ging darum, ein Gefühl von sich selbst in einer schwierigen Zeit bewahren zu können. „Die Haare zu behalten und wie man selbst auszusehen – das bedeutet viel.“ Sie stellte auch fest, dass viele Frauen überhaupt keine Informationen über die Möglichkeit von Kühlkappen erhalten. „Es ist schade, dass Frauen das Angebot nicht erhalten. Viele wissen gar nicht, dass es das gibt.“

 

WIE WAR IHRE ERFAHRUNG MIT DEN KÜHLKAPPEN?

Izabela fand Rapunzel selbst, nachdem sie durch andere von Kühlkappen gehört hatte. „Als ich Rapunzel fand, dachte ich nur: JA!“

Es ging schnell, sie zu bekommen. Ihr Freund holte die Kühlkappen ab, damit sie sofort anfangen konnten. „Es war so einfach und angenehm anzuwenden.“ Sie erlebte auch, dass es leicht war, Hilfe und Kontakt zu bekommen. „Meine Erfahrung mit Rapunzel ist positiv und effizient. Es war einfach, Kontakt aufzunehmen und den Kontakt zu halten.“

 

WAS WAR DIE GRÖSSTE EMOTIONALE UND PRAKTISCHE UNTERSTÜTZUNG FÜR SIE WÄHREND IHRES VERLAUFS?

Izabela erfuhr große Unterstützung von Familie und Freunden. Ihre Töchter und ihr Freund begleiteten sie während des gesamten Verlaufs. „Mein Freund kümmerte sich um alles Praktische – er holte die Kühlkappen und sorgte für die Termine, wann die Kühlkappen gewechselt werden mussten.“ Das bedeutete, dass sie sich während der Chemotherapie entspannen konnte.

Auch Freundinnen und Menschen in ihrem Umfeld unterstützten sie sehr. Eine Freundin bastelte kleine Blumensträuße und sammelte Geld für sie. „Die Leute zahlten mehr, als sie verlangte. Es war unglaublich, wie viel Unterstützung ich erhielt.“

 

WELCHEN RAT WÜRDEN SIE ANDEREN GEBEN, DIE VOR EINEM MÖGLICHEN HAARVERLUST STEHEN?

Wenn Izabela anderen Frauen in der gleichen Situation einen Rat geben soll, ist dieser klar:

Suchen Sie selbst nach Möglichkeiten. „Vertrauen Sie dem Personal – aber finden Sie auch Ihren eigenen Weg.“ Sie meint, dass viele Frauen die Kühlkappen nie entdecken, wenn sie nur dem Standardablauf folgen. „Wenn ich nur auf das System gewartet hätte, hätte ich die Kühlkappen nie gefunden.“

Für sie geht es auch darum, das Leben während der Behandlung zu leben. „Finden Sie etwas, das Sie lieben – und tun Sie es.“

Für Izabela wurde Tanz ein wichtiger Teil ihres Weges, um die Behandlung zu überstehen. „Ich tanze Bachata, Salsa, Samba und Bauchtanz. Das bereitet mir Freude.“ Sie wollte nicht einfach zu Hause sitzen und warten, dass die Zeit vergeht.

Ihre Botschaft ist also klar. „Lebe dein Leben. Reise durch deine Reise.“

 

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